Silber Geschichte

Silber wird von Menschen etwa seit dem 5. Jahrtausend v. Chr. verarbeitet. Es wurde zum Beispiel von den Assyrern, den Goten, den Griechen, den Römern, den Ägyptern und den Germanen benutzt. Zeitweise galt es als wertvoller als Gold. Das Silber stammte meistens aus den Minen in Laurion, die etwa 50 Kilometer südlich von Athen lagen. Bei den alten Ägyptern war Silber als Mondmetall bekannt.

Im Mittelalter und der Frühen Neuzeit wurden in Zentraleuropa Silbererzvorkommen im Harz (Goslar), in Waldeck-Frankenberg (Frankenberg, Goddelsheim, Dorfitter, Thalitter), am Donnersberg (Imsbach), im Thüringer Wald (Ohrdruf), in Sachsen (Freiberg und im übrigen Erzgebirge, besonders Jáchymov), im Südschwarzwald (Schauinsland, Belchen, Münstertal, Feldberg), Böhmen (Kutná Hora) und der Slowakei entdeckt. Ergiebige Silbervorkommen sind darüber hinaus aus Kongsberg (Norwegen) bekannt.

Größter Silberproduzent im Mittelalter war Schwaz. Bis zu 80 % des damaligen Silbers kam aus den Stollen der Schwazer Knappen.

Später brachten die Spanier große Mengen von Silber aus Lateinamerika, unter anderem aus der sagenumwobenen Mine von Potosí, nach Europa. Auch Japan war im 16. Jahrhundert Silberexporteur. Durch das gestiegene Angebot sank der Silberwert in der alten Welt.

Da nach 1870 vorwiegend Gold als Währungsmetall verwendet wurde, verlor das Silber seine wirtschaftliche Bedeutung immer mehr. Das Wertverhältnis sank von 1:14 einige Zeit lang auf 1:100, später stieg es wieder etwas an. Im Februar 2012 liegt es bei ungefähr 1:51.Das Angebot an Silber ist von der Verbrauchs- und Produktionsentwicklung anderer Metalle abhängig.

Mitte des 19. Jahrhunderts wurde rostfreier Stahl entwickelt, der dann aufgrund seiner Gebrauchsfreundlichkeit und des attraktiven Preises nach dem Ersten Weltkrieg in die Einsatzbereiche des Silbers vordrang, etwa Servierplatten, Bestecke, Leuchter und Küchengerät. Gegenläufig dazu hat sich der Bereich Fotografie und Fotochemie unter Verwendung der Silbersalze während des ganzen 20. Jahrhunderts breit entwickelt, verliert aber seit Ende der 1990er Jahre im Zuge der Umstellung auf die digitale Abbildungstechnik wieder an Bedeutung.

Silber wird zunehmend im Bereich Elektrik/ Elektronik sowie zur Kontrolle von Mikroben eingesetzt. Durch den zukünftig verstärkten Einsatz von RFID-Chips wird die Nachfrage weiter ansteigen, da die Funkantennen der Chips aus Silber bestehen. Auch die Kontakte an der Oberseite von Solarzellen werden heute aus Silber gefertigt.

Durch diese zum Teil neuartige Entwicklung ist die Silbernachfrage weltweit weiter steigend.
Quelle:Wikipedia

3 Responses to “Silber Geschichte”

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    [...]Juwelier Dreamgold seit 2007 » Blog Archive » Silber Geschichte[...]…

  3. Simao sagt:

    Ich denke eine der n chsten spdneenann Entwicklungen k nnte die R ckkehr des physischen Raums auf Metaebenen sein. Zum einen sind da Handydienste wie . Installiert man ein Software auf sein Mobiltelefon, kann dieses per Bluetooth andere Benutzer des Services, die in unmittelbarer N he sind, orten. Profileinsichten und das Versenden von Nachrichten sind dann m glich. Zu Hause kann man alternativ ber ein Webinterface sehen, wer in der N he war und ebenfalls an die entsprechenden User Nachrichten versenden.Zum anderen gibt es, dank der API von Google Maps, in diversen Geo-Mashups die M glichkeit, Informationen ber bestimmte Orte weltweit auszutauschen. Das k nnen harmlosere Anwendungen wie sein, bei denen man etwa Bewertungen f r Restaurants und Dienstleister austauscht oder wesentlich gruseliger , ein Portal, auf dem man schlechte Nachbarn denunzieren und auf einer Weltkarte markieren kann, etwa solche die laute Kinder haben, den M ll nicht trennen, Drogen verkaufen, und hnliches. Interessant ist noch , ein bis dato erst in San Francisco verf gbarer Dienst, der eine Anwendung f r das iPhone ist und jedem User, der sie aktiviert hat, auf einer Art W rmekarte anzeigt, wo besonders viele Menschen unterwegs sind, etwa nachts in Bars und auf Partys, kombiniert mit interaktiv aufrufbaren Informationen ber den jeweiligen Ort.In den von mir genannten Beispiele findet Kommunikation nicht im Raum, sondern ber den Raum statt. Es ist der Ort selbst, der die Menschen zusammenf hrt, in gewisser Hinsicht spricht , wenngleich daf r keine physische Pr senz mehr n tig ist. Mit der wachsenden Zahl von GPS-Empf ngern in Handys und mobilen Internetzug ngen ist das in meinen Augen jedenfalls eine Entwicklung, die anhalten wird. Dass einige Anwendungen davon datenschutzrechtlich schwer bedenklich sind, ist unbenommen.

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